Vegane Welsh Cakes

· Essens-Team
Eine frisch gebackene Portion walisischer Küchlein ist eine wunderbare Ergänzung zu einem gemütlichen Frühstück oder einem kleinen Nachmittagssnack.
Die traditionellen Welsh Cakes werden als kleine, runde Küchlein auf einer heißen Backplatte zubereitet. Sie haben eine zarte, leicht mürbe Konsistenz, eine goldbraune Außenseite und eine angenehme Süße durch die Zugabe von Trockenfrüchten.
Diese pflanzliche Variante verwendet milchfreie Zutaten und bewahrt dabei die einfache Zubereitung und den wohltuenden Charakter des traditionellen Gebäcks.
Benötigte Zutaten
Dieses Rezept ergibt etwa 8–10 kleine Küchlein.
- 225 g selbsttreibendes Mehl;
- 50 g feiner Zucker;
- ½ Teelöffel Backpulver- ½ Teelöffel gemischtes Gewürzpulver;
- 75 g kalte vegane Butter, in Würfel geschnitten;
- 50 g Korinthen;
- 2–3 Esslöffel pflanzliche Milch;
- Etwas zusätzliche vegane Butter oder Öl zum Ausbacken;
- Eine kleine Menge feiner Zucker zum Bestreuen, nach Belieben.
Verwende am besten ungesüßte Pflanzenmilch, damit die Süße der Küchlein ausgewogen bleibt. Hafer- oder Sojamilch eignen sich beide gut. Welche Variante du wählst, hängt von deinem bevorzugten Geschmack und der gewünschten Konsistenz ab.
Den Teig vorbereiten
Das Wichtigste bei der Zubereitung walisischer Küchlein ist, den Teig weich zu halten, ohne dass er klebrig wird. Vermische zunächst die trockenen Zutaten, bevor du die kalte vegane Butter hinzufügst. Verreibe die Butter mit dem Mehl, bis eine feine, krümelige Mischung entsteht. Dadurch erhält der Teig seine mürbe Grundlage, die später für die zarte Konsistenz der fertigen Küchlein sorgt.
Gib die Korinthen hinzu, bevor du die Milch unterrührst. So verteilen sich die Trockenfrüchte gleichmäßig im Teig und sorgen dafür, dass jedes Küchlein ausreichend davon enthält.
Gieße die Milch nach und nach hinzu, anstatt die gesamte Menge auf einmal zu verwenden. Höre auf, sobald sich die Zutaten zu einem zusammenhängenden Teig verbinden. Zu viel Flüssigkeit kann das Ausrollen erschweren und die spätere Konsistenz beeinträchtigen.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
- Trockene Zutaten vermischen: Gib das selbsttreibende Mehl, den feinen Zucker, das Backpulver und das Gewürzpulver in eine große Rührschüssel. Vermische alles gründlich, bis die Zutaten gleichmäßig verteilt sind und keine sichtbaren Backpulverklümpchen mehr vorhanden sind;
- Vegane Butter einarbeiten: Gib die kalten Butterwürfel in die Schüssel. Verreibe sie mit den Fingerspitzen mit der Mehlmischung, bis eine feine, krümelige Masse entsteht. Arbeite dabei vorsichtig und vermeide es, die Butter durch die Wärme deiner Hände zu stark zu erwärmen;
- Korinthen hinzufügen: Hebe die Trockenfrüchte unter die krümelige Mischung und verteile sie gleichmäßig. So stellst du sicher, dass jedes Küchlein später eine ausgewogene Menge an Früchten enthält;
- Den Teig zusammenfügen: Gib zunächst zwei Esslöffel Pflanzenmilch hinzu und vermische alles vorsichtig. Füge bei Bedarf noch etwas mehr Milch hinzu, bis ein weicher Teig entsteht. Vermeide kräftiges Kneten, da die fertigen Küchlein sonst zu fest werden können;
- Ausrollen und ausstechen: Bestäube eine saubere Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig etwa 5 mm dick aus und achte darauf, dass die Dicke möglichst gleichmäßig ist. Stich mit einer runden Ausstechform kleine Küchlein aus. Sammle die Teigreste vorsichtig ein und rolle sie erneut aus, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist;
- Die Pfanne vorbereiten: Erhitze eine schwere Bratpfanne oder eine flache Grillplatte bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Fette die Oberfläche leicht mit etwas veganer Butter oder Öl ein. Die Pfanne sollte warm genug sein, damit der Teig gleichmäßig gart, ohne dass die Außenseite zu schnell anbrennt;
- Die Küchlein ausbacken: Lege einige Teigstücke mit ausreichend Abstand in die Pfanne. Brate sie etwa 3–4 Minuten pro Seite und passe die Temperatur bei Bedarf an. Wende die Küchlein, sobald die Unterseite goldbraun ist und die Mitte ausreichend Zeit zum Durchgaren hatte. Wiederhole den Vorgang mit dem restlichen Teig;
- Fertigstellen und servieren: Lege die fertig gebackenen Küchlein auf einen Teller. Bestreue sie nach Belieben noch warm mit etwas feinem Zucker. Lasse sie vor dem Servieren kurz ruhen, damit sich ihre Konsistenz setzen kann.
Tipps für ein besonders gutes Ergebnis
- Die Temperatur moderat halten: Eine zu heiße Pfanne kann dazu führen, dass die Außenseite braun wird, bevor die Mitte vollständig durchgegart ist. Eine gleichmäßige, moderate Hitze sorgt dafür, dass die Küchlein langsam und gleichmäßig backen;
- Nicht zu viel Milch verwenden: Der Teig sollte zusammenhalten, ohne feucht oder klebrig zu werden. Gib die Flüssigkeit deshalb nach und nach hinzu, um die richtige Konsistenz zu erreichen;
- Den Teig gleichmäßig ausrollen: Achte darauf, dass der Teig überall ungefähr gleich dick ist. So werden alle Küchlein in etwa gleich schnell gar.
Servieren und Aufbewahren
Walisische Küchlein schmecken besonders gut, wenn sie noch leicht warm sind. Du kannst sie pur, mit etwas Zucker bestreut oder zusammen mit einer fruchtigen Marmelade servieren. Auch zu einer Tasse Tee oder Kaffee passen sie hervorragend und eignen sich ideal für eine gemütliche Nachmittagspause.
Sobald die Küchlein vollständig abgekühlt sind, kannst du sie in einem luftdicht verschlossenen Behälter bei Raumtemperatur aufbewahren. Am besten verzehrst du sie innerhalb weniger Tage.
Vor dem Servieren lassen sie sich in einer trockenen Pfanne bei niedriger Hitze kurz erwärmen, damit sie wieder etwas weicher werden. Für eine längere Aufbewahrung kannst du sie auch einfrieren. Lege dabei Backpapier zwischen die einzelnen Schichten und bewahre die Küchlein in einem gut verschlossenen Behälter auf.
Vegane Welsh Cakes sind eine unkomplizierte Möglichkeit, eine traditionelle Gebäckspezialität mit rein pflanzlichen Zutaten zuzubereiten. Ihre leicht knusprige Oberfläche, das zarte Innere und die süße Korinthenfüllung machen sie zu einem passenden Genuss für viele Gelegenheiten.
Mit sorgfältigem Vermischen der Zutaten und schonendem Ausbacken gelingt dir ein köstlicher hausgemachter Snack, den du mit anderen teilen oder die ganze Woche über genießen kannst.