Haaröl-Favoriten

· Lifestyle-Team
Haaröl ist eines dieser Produkte, auf die ich in meiner Pflegeroutine einfach nicht verzichten möchte.
Schon wenige Tropfen lassen trockene Spitzen gepflegter aussehen, bändigen abstehende Härchen und verleihen frisch gestyltem Haar genau den Glanz, den ich mir wünsche.
Diese beiden Formulierungen haben mich aus unterschiedlichen Gründen angesprochen. Zu welchem Öl ich greifen würde, hängt vor allem davon ab, wie viel Pflege mein Haar an diesem Tag benötigt.
Für intensiven Glanz und geschmeidige Spitzen
Das Gisou Honey Infused Hair Oil wäre meine erste Wahl, wenn sich meine Längen trocken oder rau anfühlen oder deutlich zu Frizz neigen.
Die Formel kombiniert Mirsalehi-Honig mit verschiedenen pflanzlichen Ölen und wurde entwickelt, um das Haar mit Feuchtigkeit zu versorgen, Frizz zu reduzieren, Glanz zu verleihen und vor Hitze zu schützen.
Besonders gut gefällt mir, wie vielseitig sich ein solches Öl einsetzen lässt. Ich kann eine winzige Menge vor dem Styling ins feuchte Haar einarbeiten, nach dem Styling über die trockenen Spitzen streichen oder etwas mehr davon als Teil einer Overnight-Pflege verwenden.
Die Marke empfiehlt, bei feinem Haar zunächst mit ein bis zwei Tropfen zu beginnen und die Menge bei kräftigerem Haar schrittweise zu erhöhen. Gerade bei reichhaltigeren Ölen ist das definitiv die sinnvollste Vorgehensweise.
Persönlich würde ich das Öl hauptsächlich in die mittleren Längen und Spitzen geben und den Ansatz aussparen. Es ist für mich die bessere Wahl, wenn ich mir glänzendes, weiches und sichtbar gepflegteres Haar wünsche.
Für leichtes Styling im Alltag
Das Amika Superfruit Star Lightweight Hair Styling Oil erscheint mir als unkompliziertere Option für jeden Tag – besonders, wenn man Glanz liebt, aber keine schweren Produktreste im Haar spüren möchte.
Es wurde entwickelt, um das Haar zu glätten, zu kräftigen und vor Hitze sowie Frizz zu schützen, ohne dabei seine natürliche Bewegung und sein Volumen zu beeinträchtigen. Die Formel lässt sich sowohl im feuchten als auch im trockenen Haar anwenden.
Ich würde das Öl vor dem Föhnen verwenden, wenn ich mir ein glatteres Finish wünsche, und anschließend bei Bedarf noch eine winzige Menge in die Spitzen geben. Ein bis zwei Pumpstöße dürften für den Anfang völlig ausreichen, insbesondere bei feinem bis normalem Haar.
Was mich daran besonders anspricht, ist die ausgewogene Wirkung: das Haar erhält einen schönen, glänzenden Look, ohne dass es platt wirkt oder von einer zu reichhaltigen Produktschicht beschwert wird. Die natürliche Leichtigkeit bleibt erhalten.
Für welches Öl würde ich mich entscheiden?
Bei trockenem, kräftigem oder stark zu Frizz neigendem Haar würde ich eher zum reichhaltigeren Honigöl greifen. Für feines Haar oder wenn ich meine Haare häufig style, erscheint mir das leichte Amika-Öl praktischer.
Für mich erfüllen die beiden Produkte unterschiedliche Zwecke, statt direkt miteinander zu konkurrieren. Das beste Haaröl ist schließlich dasjenige, das den Spitzen Geschmeidigkeit und Glanz verleiht, ohne das restliche Haar schwer oder fettig wirken zu lassen.