Haaröle im Vergleich

· Lifestyle-Team
Haaröle sehen in der Flasche oft ziemlich ähnlich aus, doch bei der Anwendung zeigen sich schnell deutliche Unterschiede.
Diese beiden Produkte sind ein gutes Beispiel dafür: das eine wirkt luxuriöser und vielseitiger, während das andere gezielt für glattes, glänzendes Haar entwickelt wurde.
Für ein luxuriöses Beauty-Ritual
Das Nuxe Huile Prodigieuse ist genau das richtige Produkt für mich, wenn ich mir bei meiner Pflegeroutine etwas mehr Luxus gönnen möchte. Das vielseitige Trockenöl ist für Gesicht, Körper und Haare geeignet. Deshalb verwende ich es am liebsten als Allrounder für das Finish, statt es ausschließlich für die Haarspitzen aufzubewahren.
Im Haar würde ich eine kleine Menge in die mittleren Längen und Spitzen einarbeiten, um ihnen mehr Geschmeidigkeit und Glanz zu verleihen – besonders dann, wenn sie sich trocken anfühlen oder stumpf aussehen.
Da es sich um ein reichhaltigeres, duftendes Pflegeöl handelt, dosiere ich es lieber sparsam. Gerade bei feinem Haar reicht oft schon eine kleine Menge aus.
Was mir an solchen Formulierungen besonders gefällt, ist ihre Vielseitigkeit. Ich kann etwas Öl in die trockenen Spitzen geben und anschließend die Reste auf meinen Händen auf dem Körper verteilen. Dadurch fühlt sich die Anwendung eher wie ein ganzheitliches Beauty-Ritual an als wie ein rein funktionaler Styling-Schritt.
Für glattes, glänzendes Haar
Das Olaplex No.7 Bonding Oil ist deutlich stärker auf die Haarpflege ausgerichtet. Zu diesem Öl würde ich greifen, wenn ich mir ein gepflegtes, glänzendes Finish wünsche, ohne meine Haare zu beschweren.
Die leichte Textur macht es besonders interessant für die Anwendung nach dem Styling. Schon wenige Tropfen in den Spitzen lassen das Haar glatter, glänzender und insgesamt gepflegter aussehen. Außerdem soll das Öl Frizz reduzieren und Hitzeschutz bieten. Dadurch eignet es sich auch für die Anwendung vor dem Styling mit heißen Geräten.
Ich würde auf jeden Fall mit einer sehr kleinen Menge beginnen und diese bei Bedarf langsam steigern. Bei konzentrierten Haarölen lässt sich schnell etwas nachlegen – zu viel Produkt aus frisch gestyltem Haar wieder herauszubekommen, ist dagegen deutlich schwieriger.
Für welches Öl würde ich mich entscheiden?
Für mich ist Nuxe die sinnlichere, luxuriösere Option. Ich würde es wählen, wenn ich ein vielseitiges Pflegeöl möchte, das sich in mehreren Bereichen meiner Beauty-Routine einsetzen lässt.
Olaplex wirkt dagegen gezielter und funktionaler – besonders dann, wenn mein Hauptziel glattes, glänzendes Haar mit einem leichten Finish ist.
Bei sehr feinem Haar würde ich mit beiden Produkten zunächst äußerst sparsam umgehen. Trockenes, kräftiges oder zu Frizz neigendes Haar verträgt dagegen häufig etwas mehr Produkt.
Das beste Ergebnis entsteht für mich, wenn ich Haaröl als letzten Schliff betrachte und nicht versuche, jede einzelne Strähne vollständig damit zu umhüllen.