Pfefferpasta
Andre
Andre
| 07-09-2026
Essens-Team · Essens-Team
Cacio e pepe wirkt auf den ersten Blick unkompliziert, weil die Zutatenliste kurz ist.
Genau deshalb kommt es bei diesem Gericht besonders auf die richtige Technik an.
Die Sauce sollte weder dick noch schwer sein, sondern glänzend, cremig und leicht die Pasta umhüllen. Schwarzer Pfeffer sorgt für Wärme, während grüne Bohnen Frische und etwas Biss hinzufügen.
Das Geheimnis liegt im Pastawasser: Die enthaltene Stärke verbindet Butter und Käse zu einer geschmeidigen Sauce, anstatt sie voneinander zu trennen.

Das wird benötigt

- 180 g Linguine oder Bucatini;
- 160 g grüne Bohnen, geputzt, entfädelt und fein geschnitten;
- Ein Schuss Olivenöl;
- 60 g Butter;
- 1 TL schwarze Pfefferkörner, grob zerstoßen;
- 30 g Parmesan, fein gerieben und auf Zimmertemperatur gebracht;
- 30 g Pecorino, fein gerieben und auf Zimmertemperatur gebracht;
- Etwas zusätzlicher Pecorino zum Servieren;
- Salz nach Geschmack.
Pfefferpasta
Für 2 Personen.
Die Vorbereitung dauert etwa 10 Minuten, die Kochzeit rund 15 Minuten.

1. Pasta und Bohnen kochen

Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen.
Die Pasta hineingeben und 4 Minuten kochen. Anschließend die fein geschnittenen grünen Bohnen in denselben Topf geben und alles weitere 2 Minuten garen.
Die Bohnen sollten weich werden, aber noch etwas Biss behalten. Pasta und Bohnen abgießen und dabei reichlich Kochwasser auffangen.
Tipp: das Pastawasser erst wegschütten, wenn die Sauce fertig ist. Du wirst möglicherweise mehr davon benötigen, als zunächst gedacht.

2. Pfeffer anrösten

Einen Schuss Olivenöl und etwa drei Viertel der Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen.
Den grob zerstoßenen schwarzen Pfeffer hinzufügen und etwa 1 Minute rösten. Er soll intensiv duften, aber nicht dunkel oder verbrannt werden.
Grob zerstoßener Pfeffer eignet sich besonders gut, weil er beim Essen kleine, intensive Schärfemomente liefert, statt nur für einen gleichmäßigen Pfeffergeschmack zu sorgen.

3. Die Sauce ansetzen

Eine Kelle des aufgefangenen Pastawassers in die Pfanne geben und kräftig verrühren.
Zunächst können sich Butter und Wasser noch voneinander trennen. Weiter rühren, bis eine glattere, leicht cremige Mischung entsteht.
Die restliche Butter hinzufügen. Anschließend Pasta und Bohnen in die Pfanne geben und alles miteinander vermengen.

4. Käse nach und nach einarbeiten

Die Hälfte von Parmesan und Pecorino hinzufügen. Dabei ständig rühren und die Pfanne vorsichtig bewegen.
Sobald der erste Teil des Käses geschmolzen ist, den restlichen Käse dazugeben. Wird die Sauce zu dick, etwas zusätzliches Pastawasser einrühren.
Warum das funktioniert: wenn der Käse portionsweise hinzugefügt wird, kann er gleichmäßiger schmelzen und bildet weniger Klümpchen. Käse auf Zimmertemperatur lässt sich außerdem leichter mit der Sauce verbinden.
Die fertige Sauce sollte glänzen und locker genug sein, um die Pasta dünn zu umhüllen, anstatt eine schwere, dicke Schicht zu bilden.

5. Die richtige Konsistenz prüfen

Die Pasta probieren. Falls sie noch etwas länger garen muss, kann sie direkt in der Sauce weiterkochen. Bei Bedarf einen weiteren kleinen Schuss Pastawasser hinzufügen.
Beide Käsesorten bringen von Natur aus viel Salz mit. Deshalb ist zusätzliches Salz möglicherweise gar nicht nötig.
Die grünen Bohnen sollten weiterhin etwas Biss haben. So entsteht ein angenehmer Kontrast zur weichen Pasta und der cremigen Sauce.

Sofort servieren

Die Pasta auf vorgewärmte Teller verteilen und mit zusätzlichem Pecorino sowie frisch zerstoßenem schwarzem Pfeffer abschließen.
Pfefferpasta
Am besten wird das Gericht sofort gegessen, denn die Sauce wird beim Abkühlen schnell fester.
Der perfekte Bissen vereint seidige Pasta, würzigen Käse, aromatischen Pfeffer und den frischen Biss der grünen Bohnen. So bleibt alles erhalten, was klassische Cacio e pepe so beliebt macht, während das Gemüse dem Gericht eine leichte, saisonale Frische verleiht.