Geheimtipps Europa
Jessica
Jessica
| 03-09-2026
Reiseteam · Reiseteam
Der Sommer neigt sich dem Ende zu, doch für eine Reise durch Europa ist das kein Grund, zu Hause zu bleiben.
Der Herbst bietet mildere Temperaturen, weniger Menschenmengen und eine besondere Atmosphäre.
Bunte Blätter, saisonale Spezialitäten und ruhigere Sehenswürdigkeiten machen diese Jahreszeit besonders attraktiv für Städtereisen und Tagesausflüge.
Wer eine Reise plant, denkt häufig zuerst an bekannte Metropolen. Doch inzwischen zeichnet sich ein anderer Trend ab: Immer mehr Reisende nutzen die Strecke zwischen großen Städten, um kleinere und weniger bekannte Orte zu entdecken.
Eine Auswertung von Buchungsdaten durch Daytrip, eine Plattform für Reisen zwischen Städten mit privaten Autotransfers, zeigt diese Entwicklung.
Statt eine Fahrt lediglich als notwendige Verbindung zwischen zwei Zielen zu betrachten, machen Reisende unterwegs Halt an historischen Orten, Museen, Aussichtspunkten oder UNESCO-Welterbestätten.
So lässt sich ein zusätzlicher Zwischenstopp einbauen, ohne einen weiteren Urlaubstag einplanen zu müssen.
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Pompeji: Geschichte auf Schritt und Tritt

Auf Platz eins der von Daytrip empfohlenen Herbstziele steht Pompeji in Italien. Die antike römische Stadt liegt weniger als eine Autostunde von Neapel entfernt und bietet ein weitläufiges archäologisches Gelände mit öffentlichen Plätzen, Tempeln und zahlreichen Ruinen.
Das gesamte Areal erstreckt sich über rund 440.000 Quadratmeter. Wer nur wenige Stunden zur Verfügung hat, muss allerdings nicht jeden Winkel erkunden.
Besonders sehenswert sind die beiden Theater, die sich im selben Bereich befinden. Im Großen Theater wurden einst griechisch-römische Stücke aufgeführt, während das kleinere Odeon vor allem für poetische und musikalische Darbietungen genutzt wurde.
Wer zwischen den historischen Ruinen etwas mehr Natur sucht, kann die Villa von Julia Felix besuchen. Der aristokratische Komplex aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. besitzt einen weitläufigen Ziergarten und bietet damit einen grüneren Kontrast zur antiken Stadtlandschaft.

Český Krumlov: Mittelalterliches Flair

Den zweiten Platz belegt Český Krumlov in Tschechien. Die historische Stadt liegt im Süden des Landes und ist etwa vier Autostunden von Prag entfernt.

Portugal

Das Stadtbild wird von jahrhundertealten Gebäuden geprägt. Besonders bekannt ist das Schloss Český Krumlov, das einst als Residenz des südböhmischen Adels diente.
Bemerkenswert ist, dass die ursprüngliche Anlage des Schlosses weitgehend erhalten geblieben ist. Teile der Bausubstanz, Innenausstattung und architektonischen Struktur reichen vom 14. bis zum 19. Jahrhundert zurück.
Für einen Herbstbesuch bietet die historische Kulisse eine besonders stimmungsvolle Umgebung, ohne dass man sich ausschließlich auf die großen europäischen Hauptstädte konzentrieren muss.

Coimbra: Geschichte trifft Küche

Auf Platz drei folgt Coimbra in Portugal. Die Stadt im Zentrum des Landes ist für ihre historischen Bauwerke und ihre besondere Architektur bekannt.
Doch Coimbra hat nicht nur kulturell einiges zu bieten. Auch für Reisende, die gerne lokale Spezialitäten ausprobieren, lohnt sich ein Zwischenstopp.
Durch die Nähe zum Mondego, dem größten Fluss, der vollständig in Portugal verläuft, gehören Neunauge und Aal zu den regionalen Spezialitäten. Damit verbindet Coimbra historische Sehenswürdigkeiten mit kulinarischen Erlebnissen.

Weitere lohnende Zwischenstopps

Neben Pompeji, Český Krumlov und Coimbra umfasst die Liste von Daytrip sieben weitere Ziele. Sie verteilen sich auf mehrere europäische Länder und bieten eine Mischung aus Natur, Geschichte, Architektur und regionaler Kultur.
Die zehn empfohlenen Herbstziele für 2026 sind:
1. Pompeji, Italien;
2. Český Krumlov, Tschechien;
3. Coimbra, Portugal;
4. Óbidos, Portugal;
5. Nationalpark Plitvicer Seen, Kroatien;
6. Bratislava, Slowakei;
7. Aveiro, Portugal;
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8. Kutná Hora, Tschechien;
9. Montepulciano, Italien;
10. Nazaré, Portugal.

Warum sich Zwischenstopps lohnen

Eine Europareise muss nicht ausschließlich aus den bekanntesten Städten bestehen. Gerade kleinere Orte können eine Reise abwechslungsreicher machen und bieten die Möglichkeit, historische Sehenswürdigkeiten, Landschaften und lokale Spezialitäten kennenzulernen.
Der Herbst eignet sich dafür besonders gut. Die Temperaturen sind vielerorts angenehmer als im Hochsommer, während die Nebensaison häufig weniger Andrang bedeutet.
Wer seine Route entsprechend plant, kann die Fahrt zwischen zwei bekannten Reisezielen als Teil des eigentlichen Reiseerlebnisses betrachten. Ein kurzer Zwischenstopp an einem historischen Ort, einem Aussichtspunkt oder einer besonderen Sehenswürdigkeit kann so aus einer gewöhnlichen Transferstrecke ein zusätzliches Reiseabenteuer machen.