Tofu-Kale-Salat
Lea
Lea
| 02-09-2026
Essens-Team · Essens-Team
Dieser Salat ist ideal für alle, die etwas Frisches möchten, das trotzdem sättigt. Fester Tofu liefert pflanzliches Eiweiß, gebackene Süßkartoffeln sorgen für Wärme und natürliche Süße.
Knackiger Apfel und geröstete Sonnenblumenkerne bringen zusätzlich Abwechslung und Biss in jede Portion.
Das cremige Green-Goddess-Dressing verbindet alle Zutaten miteinander. Griechischer Joghurt, frische Kräuter, Zitrone und Knoblauch sorgen für eine aromatische Mischung.
Besonders praktisch: die meisten Bestandteile lassen sich vorbereiten, sodass sich der Salat auch hervorragend für die Mahlzeitenplanung an hektischen Tagen eignet. Die Zubereitung dauert insgesamt etwa 45 Minuten und reicht für vier Portionen.

Zutaten

450 g Süßkartoffeln, in etwa 2,5 cm große Stücke geschnitten;
6 EL natives Olivenöl extra, aufgeteilt;
1¼ TL koscheres Salz, aufgeteilt, plus etwas mehr nach Geschmack;
Tofu-Kale-Salat
2 EL natriumarme Sojasauce;
2 TL Knoblauchpulver plus 1 EL zusätzlich;
400 g fester Tofu, abgetropft, gut getrocknet und in 2,5 cm große Würfel geschnitten;
1 gut gefüllte Tasse zarte Kräuter, etwa Petersilie, Dill, Koriander oder Basilikum;
¾ Tasse Naturjoghurt aus Vollmilch, griechische Art;
⅓ Tasse Mayonnaise;
1 EL fein abgeriebene Zitronenschale;
4 EL frischer Zitronensaft, aufgeteilt;
450 g Toskanischer Grünkohl, ohne Stiele und in dünne Streifen geschnitten;
½ Tasse gesalzene, geröstete Sonnenblumenkerne oder gehackte geröstete Mandeln;
1 knackiger roter Apfel, etwa Fuji, Honeycrisp oder Gala, in kleine Stücke geschnitten.

1. Süßkartoffeln rösten

Den Backofen auf 220 °C vorheizen und einen Rost auf mittlerer Höhe einschieben. Die Süßkartoffelstücke auf einer Hälfte eines großen Backblechs mit Rand verteilen.
Mit 2 EL Olivenöl und ½ TL koscherem Salz vermengen. Achten Sie darauf, dass die Stücke ungefähr gleich groß sind, damit sie gleichmäßig garen.
Tipp: lassen Sie zwischen den Süßkartoffelstücken etwas Platz. Liegen sie zu dicht beieinander, entsteht eher Dampf als eine schöne goldbraune Kruste.

2. Tofu würzen und rösten

Sojasauce, 2 EL Olivenöl, 2 TL Knoblauchpulver und ¼ TL Salz in einer großen Schüssel miteinander verrühren.
Den Tofu hinzufügen und vorsichtig vermengen, bis alle Würfel gleichmäßig mit der Marinade überzogen sind. Anschließend auf der freien Hälfte des Backblechs verteilen.
Tofu und Süßkartoffeln 35–40 Minuten rösten und nach der Hälfte der Zeit wenden. Der Tofu sollte kräftig goldbraun sein und an den Rändern knusprig werden. Die Süßkartoffeln sollten vollständig weich sein.
Vor dem Zusammensetzen des Salats alles kurz abkühlen lassen.
Für die beste Konsistenz: den Tofu vor dem Würzen gründlich trocken zu tupfen, hilft ihm dabei, im Ofen besonders schön zu bräunen.

3. Green-Goddess-Dressing zubereiten

Während Tofu und Süßkartoffeln im Ofen sind, können Sie das Dressing vorbereiten. Kräuter, griechischen Joghurt, Mayonnaise, Zitronenschale, 3 EL Zitronensaft, ½ TL Salz und das restliche 1 EL Knoblauchpulver in einen Mixer geben.
Alles zu einem glatten, leuchtend grünen Dressing pürieren. Anschließend abschmecken und bei Bedarf etwas Salz hinzufügen.
Sie können nur eine Kräutersorte verwenden oder mehrere miteinander kombinieren. Petersilie sorgt für ein mildes, frisches Aroma, während Dill, Basilikum und Koriander jeweils ihren eigenen Geschmack einbringen.
Warum es so gut funktioniert: griechischer Joghurt verleiht dem Dressing Frische und Cremigkeit, Mayonnaise sorgt für mehr Fülle und Zitrone bringt eine angenehme Säure mit, die gut zu den gerösteten Zutaten passt.

4. Grünkohl vorbereiten

Den geschnittenen Grünkohl in eine saubere große Schüssel geben und mit ein paar großzügigen Prisen Salz bestreuen.
Die Blätter etwa eine Minute lang mit den Händen kräftig durchkneten. Sie sollten dadurch etwas weicher werden und eine intensivere Farbe annehmen. Dieser kleine Schritt macht einen großen Unterschied, da roher Grünkohl sonst oft trocken und zäh wirken kann.
Sonnenblumenkerne oder Mandeln, die Hälfte des Dressings und die restlichen 2 EL Olivenöl hinzufügen. Alles gründlich vermengen, sodass jedes Grünkohlstück mit Dressing bedeckt ist.
Den angemachten Grünkohl anschließend in eine große, flache Servierschüssel geben.

5. Apfel vorbereiten

Die Apfelstücke in eine kleine Schüssel geben. Eine Prise Salz und den restlichen 1 EL Zitronensaft hinzufügen und vorsichtig vermengen.
Die Zitrone sorgt für zusätzliche Frische und verhindert gleichzeitig, dass der Apfel zu schnell braun wird.
Tipp: eine feste Apfelsorte mit süß-säuerlichem Geschmack eignet sich besonders gut. Sie bildet einen schönen Kontrast zu den weichen Süßkartoffeln und dem cremigen Dressing.

6. Den Salat anrichten

Apfelstücke, geröstete Süßkartoffeln und Tofu auf dem Grünkohl verteilen. Sie können alles miteinander vermischen, doch wenn Sie die einzelnen Zutaten in getrennten Bereichen anrichten, wirkt der fertige Salat besonders appetitlich.
Das restliche Green-Goddess-Dressing separat dazu servieren, sodass jeder nach Geschmack mehr davon hinzufügen kann.
Tofu-Kale-Salat
Passt dazu: der Salat braucht eigentlich keine Beilage und eignet sich hervorragend als leichtes Abendessen. Wer eine sättigendere Mahlzeit möchte, kann dazu warmes Brot reichen.

Gut vorbereiten

Dieser Salat eignet sich besonders gut für die Vorbereitung im Voraus.
Tofu und Süßkartoffeln können bis zu fünf Tage vorher geröstet werden. Auch der Grünkohl lässt sich bereits vorab schneiden. Das Dressing sollte separat im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Am besten lagern Sie jede Komponente in einem eigenen luftdicht verschlossenen Behälter und setzen nur die benötigte Menge kurz vor dem Essen zusammen. Sobald alles vorbereitet ist, dauert das Anrichten von Mittag- oder Abendessen nur wenige Minuten.
Der besondere Reiz dieses Salats liegt im Zusammenspiel verschiedener Texturen und Aromen: warme Süßkartoffeln, würziger Tofu, knackiger Apfel, zarter Grünkohl, knusprige Kerne und ein kühles, kräuterreiches Dressing. Er ist nahrhaft, ohne schwer zu wirken, farbenfroh und unkompliziert – und eignet sich hervorragend als vorbereitete Mahlzeit für den Alltag.