Zinsstatistik
Jessica
Jessica
| 24-08-2026
Wissenschaftsteam · Wissenschaftsteam
Die MFI-Zinsstatistik wird im Euroraum seit Januar 2003 nach einheitlichen Kriterien erhoben. Sie löste die Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank ab, deren Erhebung mit dem Berichtsmonat Juni 2003 eingestellt wurde.
Die MFI-Zinsstatistik erfasst die von inländischen Banken (MFIs) angewandten Zinssätze sowie die entsprechenden Volumina des Neugeschäfts im jeweiligen Berichtsmonat und sämtlicher am Monatsende ausstehender Verträge.
Berücksichtigt werden auf Euro lautende Kredit- und Einlagengeschäfte mit privaten Haushalten und nichtfinanziellen Unternehmen mit Sitz im Euroraum. Die effektiven Zinssätze werden als volumengewichtete Durchschnittszinssätze berechnet.
Die Zinsstatistik der Deutschen Bundesbank wurde 1967 nach der Aufhebung staatlicher Zinsbindungen eingeführt und zwischen Juni 1967 und Juni 2003 erhoben.
Zinsstatistik
Sie enthielt die Zinssätze für einige standardisierte Einlagen- und Kreditprodukte, die im Neugeschäft mit inländischen Nichtbanken innerhalb eines zweiwöchigen Berichtszeitraums zur Monatsmitte am häufigsten vereinbart wurden.
Aufgrund konzeptioneller Unterschiede ist ein direkter Vergleich der Zahlen aus den beiden Statistiksystemen nur eingeschränkt möglich.
Zinsstatistik
Weitere Informationen finden sich in den Aufsätzen im Monatsbericht vom Januar 2004 „Die neue MFI-Zinsstatistik – Methodik zur Erhebung der deutschen Daten“ und vom Juni 2011 „Erweiterte MFI-Zinsstatistik: methodik und erste Ergebnisse“ sowie im Dokument „Vergleich der deutschen MFI-Zinsstatistik (Neugeschäft) mit der früheren Erhebung der Bundesbank zu Kredit- und Einlagenzinsen“.