Deutschlands Höhenblicke

· Reiseteam
Deutschlands schönste Aussichtspunkte von oben: Spazierwege, Berggipfel und spektakuläre Hängebrücken
Einige der schönsten Aussichtspunkte Deutschlands liegen hoch über dem Boden – darunter auch der höchste Berg des Landes und ein Aussichtspunkt neben einer Statue des mythologischen Helden Herkules.
Deutschland ist ein vielseitiges Land mit lebhaften Städten, ruhigen Wäldern, alpinen Gipfeln und Flüssen und bietet zahlreiche
Möglichkeiten, seine Landschaften zu erleben. Doch wer das Land aus einer anderen Perspektive entdecken möchte, sollte den Blick nach oben richten.
Einige der schönsten Panoramablicke des Landes eröffnen sich von Baumkronenpfaden, Aussichtsplattformen und spektakulären Hängebrücken, die die Waldlandschaften, Flusstäler und Küstenklippen Deutschlands eindrucksvoll in Szene setzen.
Deutschlands Gipfel erleben: die Zugspitze an der Grenze zu Österreich
Deutschlands höchster Berg ist 2.962 Meter hoch und beherbergt die letzten beiden Gletscher des Landes: den Nördlichen Schneeferner und den Höllentalferner. Der Gipfel liegt an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich und bietet einen beeindruckenden Blick auf rund 400 umliegende Berggipfel in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.
Die Zugspitze ist bei Bergsteigern, Skifahrern, Snowboardern und Rodlern gleichermaßen beliebt. Erreichbar ist sie mit einer von drei Seilbahnen oder mit einer fast 100 Jahre alten Zahnradbahn.
Ausblicke neben Herkules in Kassel
Im hessischen Kassel befindet sich Europas größter Bergpark. Der Bergpark Wilhelmshöhe erstreckt sich über eine Fläche von 560 Hektar und liegt auf einer Höhe von bis zu 530 Metern.
Der Bergpark Wilhelmshöhe ist für seine zahlreichen Bäume, Pflanzen und architektonischen Wasserspiele aus dem 18. Jahrhundert bekannt. Seit 2013 gehört er zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Den besten Blick auf Kassel haben Besucher neben der 8,3 Meter hohen Statue des Herkules. Von dort aus reicht der Blick unter anderem zum Schloss Wilhelmshöhe und zur Löwenburg. An klaren Tagen sind am Horizont sogar der Harz und die Rhön zu erkennen.
Hoch über Berlin
Noch etwas Zeit in Berlin? Dann lohnt sich ein Abstecher zum Gasometer im Stadtteil Schöneberg, um die deutsche Hauptstadt aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.
Der ehemalige Niederdruck-Gasbehälter wurde erstmals 1913 errichtet und hat im Laufe seiner Geschichte verschiedene Funktionen erfüllt – unter anderem als Werbefläche, Veranstaltungsort und Fernsehstudio.
Das Bauwerk ragt fast 80 Meter in die Höhe und beherbergt eine Sky Lounge mit Dachterrasse in rund 66 Metern Höhe. Wer schwindelfrei ist, kann von hier aus die gesamte Stadt überblicken. Zu sehen sind unter anderem der Zoologische Garten, das Reichstagsgebäude und die Siegessäule, soweit das Auge reicht.
Über den Baumwipfeln des Schwarzwalds in Bad Wildbad
Bad Wildbad ist Heimat eines 1.250 Meter langen Baumwipfelpfads, der zu einem 40 Meter hohen Aussichtsturm führt. Von dort aus genießen Besucher einen beeindruckenden Panoramablick über den Schwarzwald und das Enztal.
Der Weg schlängelt sich über eine bis zwei Stunden bis zum Gipfel. Dort eröffnet sich ein Blick auf den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, den drittgrößten Naturpark Deutschlands. An besonders klaren Tagen reicht die Sicht sogar bis zum Stuttgarter Fernsehturm und zur Schwäbischen Alb.
Königliche Aussichten auf der Insel Rügen
Deutschlands größte Insel, die Ostseeinsel Rügen, beherbergt den berühmten Königsstuhl.
Der 118 Meter hohe Königsstuhl ist der höchste Punkt der berühmten Kreidefelsen Rügens und liegt im Nationalpark Jasmund.
Von der Aussichtsplattform aus erwartet Besucher ein weitläufiger Blick über die endlose blaue Ostsee, die markanten Küstenformationen, die weißen Kreidefelsen und die sattgrünen Buchenwälder.
Sachsen von der Basteibrücke in Lohmen erleben
Die 76,5 Meter lange und 305 Meter hoch gelegene Basteibrücke erhebt sich über der Elbe im Herzen des Nationalparks Sächsische Schweiz in Deutschland.
Die historische Brücke weckte bereits 1824 das Interesse der Menschen an ihrem touristischen Potenzial und den umliegenden Sandsteinformationen. Heute führt sie Besucher durch die felsige Mardertelle bis zu den Ruinen der mittelalterlichen Felsenburg Neurathen aus dem 13. Jahrhundert.
Das Bauwerk ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. Wer jedoch Menschenmassen vermeiden möchte, sollte am besten früh am Morgen oder am Abend kommen und den Sonnenuntergang genießen.