Ube im Trend
Hannah
Hannah
| 17-08-2026
Essens-Team · Essens-Team

Ube: Die violette Knolle

Ube ist eine violette Knolle, die vor allem in der philippinischen Küche eine wichtige Rolle spielt.
In den vergangenen Jahren ist sie auch international bekannter geworden. Ihr auffälliges Aussehen und ihr leicht süßlicher Geschmack machen sie zu einer beliebten Zutat für Desserts und andere Speisen.
Doch was genau ist Ube – und wie unterscheidet sie sich von Süßkartoffeln?

Was ist Ube?

Ube ist die Knolle der Pflanzenart Dioscorea alata, die auch als Wasser-Yams oder geflügelte Yamswurzel bezeichnet wird. Sie gehört zur Familie der Yamsgewächse und stammt ursprünglich aus Südostasien.
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Die Knolle hat meist eine braune oder graubraune Schale. Ihr Inneres kann dagegen intensiv violett sein. Die Farbe entsteht durch natürliche Pflanzenstoffe, darunter Anthocyane.
Ube wird häufig gekocht, gedämpft oder zu einer Paste verarbeitet. Besonders bekannt ist Ube als Zutat für philippinische Süßspeisen.

Wie schmeckt Ube?

Der Geschmack von Ube wird häufig als mild süß und leicht nussig beschrieben. Manche Menschen nehmen außerdem eine dezente vanillige oder erdige Note wahr.
Durch diesen besonderen Geschmack eignet sich die Knolle sowohl für süße als auch für herzhafte Gerichte. In der philippinischen Küche wird sie unter anderem für Kuchen, Eiscreme, Gebäck und andere Desserts verwendet.

Ube und Süßkartoffel sind nicht dasselbe

Obwohl Ube und violette Süßkartoffeln ähnlich aussehen können, handelt es sich um unterschiedliche Pflanzen.
Ube gehört zu den Yamsgewächsen, während Süßkartoffeln zur Familie der Windengewächse zählen.
Auch Geschmack und Konsistenz können sich unterscheiden. Ube ist für ihr charakteristisches Aroma bekannt und wird häufig zu einer glatten, cremigen Paste verarbeitet.
Die intensive violette Farbe hat zudem dazu beigetragen, dass Ube in den vergangenen Jahren weltweit zu einer beliebten Zutat geworden ist.

Welche Nährstoffe enthält Ube?

Wie andere stärkehaltige Knollen liefert Ube vor allem Kohlenhydrate und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Die Knolle enthält außerdem Ballaststoffe sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe.
Ube enthält zudem Anthocyane. Dabei handelt es sich um Pflanzenstoffe, die auch für die violette Färbung verantwortlich sind.
Die gesundheitlichen Eigenschaften von Ube sollten jedoch nicht überbewertet werden. Sie ist eine nährstoffreiche Zutat, aber kein Wundermittel und ersetzt keine ausgewogene Ernährung.

Wie wird Ube verwendet?

In der philippinischen Küche ist Ube besonders vielseitig. Häufig wird die gekochte Knolle zerdrückt und zu Ube halaya verarbeitet, einer süßen Paste, die als eigenständige Speise oder als Zutat für andere Desserts verwendet wird.
Auch Ube-Eis, Kuchen, Kekse und Getränke sind inzwischen weit über die Philippinen hinaus bekannt. Die auffällige Farbe macht die Zutat zudem zu einem beliebten Element moderner Desserts.
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Warum ist Ube so beliebt?

Ube verbindet mehrere Eigenschaften, die sie für die moderne Küche interessant machen: eine kräftige natürliche Farbe, einen ungewöhnlichen Geschmack und eine lange Tradition in der philippinischen Küche.
Aus einer regional beliebten Knolle ist dadurch eine international bekannte Zutat geworden.
Wer Ube ausprobieren möchte, findet sie je nach Region frisch, gefroren oder als Paste und Pulver in spezialisierten asiatischen Lebensmittelgeschäften.