Telpaugu pareiza apgriešana

· Lifestyle-Team
Beschneiden klingt nach etwas, das man nur mit Rosensträuchern im Garten macht, aber auch Zimmerpflanzen brauchen ab und zu einen Schnitt. Die gute Nachricht: Mit ein paar Grundkenntnissen kann man kaum etwas falsch machen.
Und sobald Sie anfangen, werden Sie sehen, wie Ihre Pflanzen mit frischem, buschigem Neuaustrieb reagieren – ein wirklich befriedigendes Gefühl! Das Prinzip ist einfach: Altes oder schwaches Material entfernen, damit die gesunden Pflanzenteile mehr Energie haben.
Scharfes und sauberes Werkzeug – unverzichtbar
Bevor Sie auch nur einen Stängel berühren, bereiten Sie Ihr Werkzeug vor. Eine stumpfe Klinge schneidet nicht, sondern quetscht oder reißt den Stängel ein, wodurch eine unsaubere Wunde entsteht, die viel anfälliger für Krankheiten und Schädlinge ist. Für Pflanzen mit weichen oder dünnen Stängeln – wie Efeutute, Tradescantia oder Philodendron – eignet sich eine saubere Küchenschere hervorragend. Für dickere, holzigere Stängel, wie die eines Gummibaums oder einer Geigenfeige, erzielen Sie mit einer Gartenschere ein saubereres Ergebnis. Wischen Sie die Klingen in jedem Fall vor Beginn mit einer Desinfektionslösung ab, insbesondere wenn Sie verschiedene Pflanzen bearbeiten. Kreuzkontamination ist ein ernstzunehmendes Risiko und sollte nicht vermieden werden.
Wissen, was und wo man schneiden sollte
Grundsätzlich gibt es zwei Arten des Beschneidens: das Entfernen abgestorbener Pflanzenteile und das Zurückschneiden lebender Triebe, um die Pflanze in Form zu bringen. Beginnen Sie mit dem Abgestorbenen – gelben oder braunen Blättern, welken Stängeln und verblühten Blüten. Diese Pflanzenteile sind nutzlos und können sogar Schädlinge anlocken. Daher ist es ratsam, sie unabhängig vom Zeitpunkt zu entfernen. Schneiden Sie lebende Triebe immer bis zu einem Wachstumspunkt zurück. Bei Pflanzen mit weichen Stängeln ist das direkt hinter einem Blattknoten – der kleinen Verdickung, wo ein Blatt am Stängel ansetzt. Bei ausgewachsenen Pflanzen schneiden Sie knapp über einem gesunden Blatt oder Seitentrieb. Die Pflanze treibt von diesem Punkt aus nach außen. Ihre Schnittstelle bestimmt also das weitere Wachstum.
Die goldene Regel: Nicht zu stark zurückschneiden
Widerstehen Sie dem Drang, zu viel zurückzuschneiden. Ein häufiger Fehler, besonders bei Pflanzen, die lang und dünn geworden oder überwachsen sind, ist, zu viel auf einmal abzuschneiden. Ein sicherer Wert liegt bei etwa 10 bis 20 Prozent des gesamten Laubs – und definitiv nicht mehr als einem Viertel. Die Pflanze benötigt ihre Blätter zur Photosynthese und zur Regeneration. Zu viel auf einmal zu entfernen, setzt sie daher unter Stress. Wenn Ihre Pflanze eine deutliche Formveränderung benötigt, verteilen Sie diese lieber auf mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen, anstatt alles auf einmal zu machen. Und wenn Sie sich nicht sicher sind, ob etwas geschnitten werden muss, lassen Sie es lieber stehen – Sie können später immer noch nachschneiden, aber einen Stängel nicht wieder anpflanzen.
Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend
Zimmerpflanzen sind in Bezug auf den Zeitpunkt unempfindlicher als Gartenpflanzen, da sie weder Frost noch starken saisonalen Schwankungen ausgesetzt sind. Ein leichter Rückschnitt – hier ein abgestorbenes Blatt entfernen, dort einen überstehenden Stängel stutzen – kann zu jeder Jahreszeit erfolgen. Für größere Formveränderungen ist jedoch der späte Winter bis zum frühen Frühling ideal. Mit den länger werdenden Tagen und dem beginnenden neuen Wachstum hat die Pflanze genügend Energie, sich schnell von einem stärkeren Rückschnitt zu erholen. Vermeiden Sie einen starken Rückschnitt während der Blütezeit – Sie würden wahrscheinlich Knospen abschneiden, die noch nicht geöffnet sind. Bei blühenden Pflanzen warten Sie, bis die Blütezeit abgeschlossen ist.
Was passiert mit den Stecklingen?
Gesunde Stecklinge gehören nicht einfach in den Müll. Viele gängige Zimmerpflanzen – wie Efeutute, Monstera, Tradescantia und andere – lassen sich leicht durch Stecklinge vermehren. Ein Steckling mit mindestens ein oder zwei Knoten, der in Wasser gestellt oder in feuchte Erde gepflanzt wird, hat gute Chancen, Wurzeln zu schlagen und zu einer neuen Pflanze heranzuwachsen. Stammt der Steckling jedoch von einer Pflanze mit Krankheitsanzeichen, verpacken Sie ihn und entsorgen Sie ihn im Müll – kompostieren Sie ihn nicht und stellen Sie ihn auf keinen Fall in die Nähe gesunder Pflanzen.