Lidschatten Guide

· Lifestyle-Team
Lidschatten ist ein beliebtes Kosmetikprodukt und wird in drei Haupttypen unterteilt: flüssiger, cremiger und pudriger Lidschatten.
Diese unterscheiden sich vor allem durch ihren Wassergehalt und ihre Textur. Obwohl Puderlidschatten am weitesten verbreitet sind, lohnt es sich, die Unterschiede genauer zu kennen.
- Flüssiger Lidschatten: flüssiger Lidschatten hat eine geschmeidige Konsistenz und verleiht einen feuchtigkeitsspendenden Glanz. Trotz seines metallischen oder schimmernden Finishs fühlt er sich beim gleichmäßigen Auftragen leicht und zart an.
Er ist in vielen Farbtönen erhältlich und zeichnet sich durch eine intensive Pigmentierung aus. Außerdem lässt er sich leicht verblenden und schichten, um verschiedene Looks zu kreieren;
- Cremiger Lidschatten: cremelidschatten besitzen eine weiche Textur und lassen sich hervorragend verblenden. Bereits eine kleine Menge reicht aus, um ein vollständiges Augen-Make-up zu erzielen, was sie sehr ergiebig macht.
Sie setzen sich kaum in den Lidfalten ab und sorgen so für ein gleichmäßiges Ergebnis. Häufig haben sie ein leicht glänzendes oder seidiges Finish, das den Augen einen dezenten Schimmer verleiht;
- Pudriger Lidschatten: puderlidschatten sind die beliebtesten und am weitesten verbreiteten Produkte. Hochwertige Varianten haben kaum „Fallout“ und lassen sich gleichmäßig auftragen und verblenden.
Sie bieten eine starke Farbabgabe und eine lange Haltbarkeit. Zudem sind sie vielseitig einsetzbar und in verschiedenen Finishes erhältlich, darunter matt, schimmernd und metallisch. Sie eignen sich sowohl für Alltagslooks als auch für dramatisches Make-up.
Unabhängig vom Typ haben Lidschatten meist ähnliche Grundbestandteile. Häufig enthalten sie Basisstoffe wie Talkum oder Glimmer (Mica), die für Volumen sorgen und die Mischung der Inhaltsstoffe erleichtern.
Bindemittel wie Zink- oder Magnesiumverbindungen verbessern die Haftung auf der Haut und sorgen für längeren Halt. Für die Farbgebung werden Mica-Pigmente verwendet, die in vielen Nuancen erhältlich sind und sich kombinieren lassen.
Konservierungsstoffe wie Glykol oder Tocopherol verhindern das Verderben der Inhaltsstoffe und verlängern die Haltbarkeit des Produkts.
Bei der Herstellung eines Lidschattens wird zunächst die Basis vorbereitet. Diese besteht meist aus Füllstoffen wie Talkum oder Mica. Bei Cremelidschatten werden zusätzlich Wachse und Öle hinzugefügt, um die geschmeidige Konsistenz zu erreichen.
Anschließend werden Bindemittel wie Zink- und Magnesiumverbindungen eingearbeitet, um die Haftung auf der Haut zu verbessern.
Ein entscheidender Schritt ist das Hinzufügen der Pigmente. Mica-Pigmente sind besonders beliebt, da sie viele Farbtöne bieten und sich gut mischen lassen. Früher wurden sogar zermahlene Edelsteine verwendet, um leuchtende Farben zu erzeugen.
Aus farblicher Sicht lassen sich Lidschatten in drei Kategorien einteilen: aufhellfarbe, Übergangsfarbe und Akzentfarbe.
Die Aufhellfarbe wird auf das gesamte Lid aufgetragen und kann bis unter die Augenbrauen reichen, um einen strahlenden Effekt zu erzielen.
Die Übergangsfarbe wird in der Lidfalte verblendet, um Tiefe und Dimension zu schaffen. Sie bildet den Hauptton des Looks.
Die Akzentfarbe wird am Wimpernkranz aufgetragen und nach oben hin verblendet. Sie sorgt für Intensität und verleiht den Augen mehr Definition und Dreidimensionalität.
Zusammenfassend gibt es Lidschatten in flüssiger, cremiger und pudriger Form, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften und Effekte bieten. Die Herstellung basiert in der Regel auf einer Kombination aus Basisstoffen, Bindemitteln, Pigmenten und Konservierungsstoffen.