Banken der Zukunft

· Wissenschaftsteam
Hey Lykkers! Bist du in letzter Zeit an deiner örtlichen Bankfiliale vorbeigegangen und hast bemerkt...
nun ja, nicht viele Leute drinnen? Vielleicht ein paar, aber es herrscht diese ruhige Stimmung – wie in einer Bibliothek ohne Bücher.
Viele von uns erledigen jetzt ihre Bankgeschäfte auf dem Handy:
Geld überweisen während man auf den Kaffee wartet, einen Scheck mit einem schnellen Foto einzahlen oder sogar einen Kredit im Schlafanzug beantragen.
Also, was wird mit diesen physischen Bankfilialen passieren, mit denen wir aufgewachsen sind? Steuern sie auf das Aussterben zu, oder entwickeln sie sich einfach zu etwas Neuem? Schauen wir mal genauer hin.
Der sich verändernde Landschaft: Nicht tot, aber anders
Zunächst einmal wurden Berichte über den Tod der Filiale stark übertrieben. Obwohl es stimmt, dass die Fußgängerzahlen gesunken sind und Tausende von Filialen in den letzten zehn Jahren geschlossen haben, geben die Banken physische Räume nicht gänzlich auf.
Stattdessen gestalten sie diese neu. Warum überhaupt Filialen behalten? Weil Vertrauen und komplexe Entscheidungen nach wie vor von Angesicht zu Angesicht am besten gelingen.
Wie der Banking-Experte Brett King, Autor von Bank 4.0, schreibt:
„Auf globaler Ebene sehen wir einen klaren, sich über Jahrzehnte erstreckenden Trend weg von der Interaktion über Bankfilialen.“ Denk an Hypothekengespräche, Planung für Kleinunternehmen oder das Bewältigen von finanziellen Schwierigkeiten – Zeiten, in denen ein Bildschirm einfach nicht ausreicht.
Wie wird die Filiale von morgen aussehen?
Vergiss das alte Modell mit Reihen von Kassenschaltern und Samtkordeln. Die Bankfiliale der Zukunft ist kleiner, intelligenter und stärker auf Beratung fokussiert.
Hier ist, was du erwarten kannst:
Die Beratungszentrale:
Kassierer werden durch „Universalbanker“ oder Berater ersetzt, die geschult sind, alles von Kontoeröffnungen bis hin zu Anlagefragen zu bearbeiten. Das Ziel ist die Problemlösung, nicht nur die Abwicklung von Einzahlungen;
Technikunterstützt, nicht ersetzt:
Betrete die Filiale und du könntest sehen:
- interaktive Touchscreens zum Erkunden von Produkten;
- video-Kioske, die dich sofort mit Hypothekenexperten oder Vermögensverwaltern anderswo verbinden;
- selbstbedienungstechnik für schnelle Aufgaben, um das Personal für Gespräche freizustellen.
Gemeinschaftsräume:
Einige fortschrittliche Banken gestalten Filialen wie gemütliche Cafés oder Co-Working-Spaces. Sie veranstalten Finanzbildungskurse, Netzwerkveranstaltungen für Kleinunternehmen oder bieten sogar kostenloses WLAN an – sie werden zum Ankerpunkt der Gemeinschaft und nicht nur zum Servicepunkt.
In vielen Märkten hilft dieser „Erlebnis-zuerst“-Ansatz Filialen relevant zu halten, auch wenn routinemäßige Transaktionen online stattfinden.
Also, solltest du immer noch eine Filiale besuchen?
Absolut – nur aus anderen Gründen.
Für komplexe Bedürfnisse:
Wenn du ein Zuhause kaufst, für den Ruhestand planst oder ein Unternehmen gründest, ist der differenzierte Rat eines Fachmanns unbezahlbar;
Wenn du Vertrauen brauchst:
Die Beilegung eines Betrugsfalles, die Abwicklung eines Nachlasses oder die Erlangung persönlicher Schuldenberatung sind Situationen, in denen menschliches Einfühlungsvermögen und Expertise am wichtigsten sind;
Wenn du menschliche Verbindung bevorzugst:
Nicht jeder ist digital geübt oder fühlt sich wohl dabei, große Finanzen ausschließlich über eine App zu verwalten. Filialen sind nach wie vor entscheidend für die finanzielle Inklusion, um ältere Kunden oder diejenigen ohne zuverlässiges Internet zu bedienen.
Wichtig ist zu wissen, wann man gehen sollte. Benutze die App für tägliche Aufgaben; besuche die Filiale für große finanzielle Meilensteine im Leben.
Das Fazit für dich
Die Nachbarschaftsbankfiliale verschwindet nicht; sie bekommt ein großes Upgrade. Sie wandelt sich von einer transaktionalen Fabrik in einen beratenden und gemeinschaftlichen Raum.
Das ist eine gute Nachricht für uns als Kunden. Es bedeutet mehr Bequemlichkeit für alltägliche Aufgaben und Zugang zu Fachhilfe, wenn wir sie wirklich brauchen.
Wenn du das nächste Mal an einer Filiale vorbeikommst, sieh über die ruhige Lobby hinweg.
Betrachte sie als potenzielle Ressource – ein Ort, an dem Technologie auf den menschlichen Touch trifft und bereit ist, dir zu helfen, eine stärkere finanzielle Zukunft aufzubauen.
Die Beziehung verändert sich, aber zum Besseren. Die Zukunft des Bankwesens ist nicht nur digital; sie ist menschlich-digital.
Und das ist etwas, wofür es sich lohnt einzutreten.
Mit anderen Worten: weniger Warteschlangen am Schalter, mehr wirkliche Hilfe, wenn es darauf ankommt.